Ihre persönliche Anhörung beim GKFS

Bei der persönlichen Anhörung erklären Sie, warum Sie Ihr Herkunftsland verlassen haben.

Video: Vorbereitung auf die zweite Anhörung

Das Gespräch beim GKFS ist eine sehr wichtige Etappe bei Ihrem Antrag auf internationalen Schutz. Während dieses Gesprächs erklären Sie detailliert, warum Sie Ihr Heimatland verlassen haben und warum Sie Schutz in Belgien beantragen. Es ist wichtig, die Wahrheit zu sagen!

Wie kann man sich gut auf dieses Gespräch vorbereiten?

Wir raten Ihnen, sich mit Hilfe Ihres Rechtsanwalts, Ihres Sozialarbeiters oder eines Vereins auf das Gespräch vorzubereiten. Bereiten Sie alle Dokumente vor, die als Nachweis dienen können.

Während des Gesprächs wird Ihnen der Beamte des GKFS Fragen stellen. Das Gespräch kann mehrere Stunden dauern.

Video: die zweite Anhörung

Sie müssen die Wahrheit sagen und alles tun, um Ihre Identität, Ihre Herkunft und Ihre Reise nach Belgien nachzuweisen.

Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt des Verfahrens falsche Angaben gemacht haben (z. B. über Ihre Identität oder Ihren Hintergrund), haben Sie während des Gesprächs immer noch Gelegenheit, die Wahrheit zu sagen. Es ist in Ihrem Interesse.

Wenn Sie Dokumente erhalten haben, die noch nicht in Ihrem Dossier sind, können Sie diese an das GKFS weiterleiten oder zum Gespräch mitbringen.

Falls erforderlich, übersetzt ein Dolmetscher die Fragen des Beamten vom GKFS. Er oder sie wird auch Ihre Antworten übersetzen. Der Dolmetscher wird vom GKFS bestellt und ist zur Geheimhaltung dieses Gesprächs verpflichtet.

Wenn das GKFS Sie nach diesem Gespräch erneut befragen muss, erhalten Sie eine neue Einladung.

Der Beamte des GKFS macht sich Notizen, während Sie sprechen. Sie haben das Recht, eine Kopie dieser Notizen zu erhalten, um mit Ihrem Anwalt zu überprüfen, ob die notierten Angaben korrekt sind.

Sie können dem GKFS Ihre Anmerkungen senden. Lassen Sie sich von Ihrem Anwalt beraten.